publity AG schließt Geschäftsjahr 2014 erfolgreich ab

Der Leipziger Finanzmittelständler publity AG (ISIN: DE0006972508) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Das operative Ergebnis lag bei 2,79 Millionen Euro, was einer Steigerung von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 4,71 Millionen Euro und konnte im Vergleich zum Vorjahr (3,94 Millionen Euro) sogar um 19,6 Prozent gesteigert werden. Die Umsatzerlöse verminderten sich dagegen leicht aufgrund der Konsolidierung im Geschäftsbereich Publikums-AIF im Geschäftsjahr 2014 auf 9,80 Millionen Euro. Im Vorjahr lagen die Umsatzerlöse noch bei 10,69 Millionen Euro.

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Erfreulich ist für die publity AG allerdings, dass der Geschäftsbereich Institutionelles Assetmanagment erstmals Erlöse zum Umsatz beitrug. Die Erlöse stammen vor allem aus dem im zweiten Halbjahr 2014 geschlossenen Joint-Venture mit einem internationalen Finanzinvestor. Über die gemeinsame Tochtergesellschaft „PREOS“ Publity Real Estate Opportunity Services konnten für 300 Millionen Euro 8 Büroimmobilien an den Standorten München, Köln, Frankfurt am Main und Offenbach erworben werden, für die die publity AG das Investment- und Assetmanagement übernommen hat.

Der Vorstandsvorsitzende der publity AG, Thomas Olek, sieht deshalb auch künftig eine verstärkte Fokussierung auf das Geschäftsfeld Institutionelles Asset Management. „Die Akzeptanz unseres Geschäftsmodells Immobilien-Investitionen aus Finanzierungssondersituationen in deutsche Gewerbeimmobilien, vorrangig in den Metropolregionen, ist bei professionellen, institutionellen Investoren sehr hoch. Der Verkaufsprozess eines ersten aufbereiteten Portfolios über 220 Millionen Euro hat bereits begonnen. Das Interesse internationaler Investoren bestätigt die anhaltende Attraktivität des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes. Die publity AG bietet individuelle und intelligente Lösungen für große institutionelle in- und ausländische Investoren.“

Auch die künftige Zusammenarbeit mit dem internationalen Investor ist bereits gesichert. In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2015 konnten weitere Immobilienakquisitionen für das gemeinsame Joint Venture vorbereitet und teilweise auch zum Abschluss gebracht werden. Zudem befindet sich die publity AG mit weiteren institutionellen Investoren in Verhandlungen. Die Leipziger Firma rechnet damit, dass im Geschäftsjahr 2015 weitere Joint Venture- bzw. Assetmanagement-Vereinbarungen im hohen dreistelligen Millionenbereich abgeschlossen werden können.

Die Entwicklung der Publikumsfonds der publity AG verlief dagegen – dem Branchentrend folgend – etwas verhaltener. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilte dem publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG zwar als erstem geschlossenen Publikums AIF mit Bescheid vom 06. Februar 2014 die Zulassung. Jedoch konnte dieser Wettbewerbsvorsprung nur teilweise umgesetzt werden.

Grund hierfür war die erst im September erfolgte formale Genehmigung der publity Performance GmbH als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach §§ 20, 22 KAGB zur Verwaltung von geschlossenen Publikums- und Spezial-AIF. Zudem fordern neue Regulierungsanforderungen ihren Tribut. Bei den Vertriebspartnern besteht aufrgund der neuen Gesetze eine hohe rechtliche Unsicherheit und bei Anlegern herrscht spürbare Zurückhaltung infolge des negativen Sentiments gegenüber geschlossenen Fondsprodukten.



Die publity AG beteiligt ihre Aktienhalter auch weiterhin am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft. Vorstand und Aufsichtsrat haben auf der Hauptversammlung am 30. März 2015 vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn 2014 der publity AG eine Dividende in Höhe von 0,56 Euro (Vorjahr: 0,56 Euro) auszuschütten. Auch der kurzfristige Ausblick sieht für das Leipziger Unternehmen positiv aus. Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet das Management mit signifikant erhöhten Umsätzen aufgrund steigender Erlöse aus dem Assetmanagement. Zudem wird eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses und der Gewinne vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwartet.

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